ERASMUS+ Gruppenmobilität
„Herausforderungen einer nachhaltigen Umweltbildung“
Am 16. März 2026 begannen wir: Flora Diem, Leonie Fußenegger, Emma Hollenstein und Emily Pernthaler der 4aCB/T unsere Reise mit der Deutschen Bahn nach Ellwangen in Baden-Württemberg. Gemeinsam mit Barbara Griehser als Begleitlehrerin wurden wir am Bahnhof von den Schüler*innen und Lehrpersonen der GLP – Berufliche Schule für Gesundheit, Labor und Pflege empfangen und bezogen unsere Ferienwohnung. Im Anschluss bekam unsere Gruppe eine Führung im Felsenkeller der Rotochsenbrauerei.
Am nächsten Tag fuhren wir nach Nördlingen. Dabei wurden auf dem Weg Bodenproben genommen, die im Laufe der Woche analysiert wurden. In Nördlingen besuchten wir das RiesKraterMuseum, das die Geschichte des Meteoriteneinschlags im Gebiet zeigt. Den Tag beendeten wir mit einem Pizza-Spiele-Abend.
Nach der Probenkonservierung und -vorbereitung wurden die Proben mittels Bodenkoffer auf Kalium, Phosphat, Ammonium und Nitrat analysiert. Zudem erfolgte die Bestimmung der Bodenart mittels haptischer Analyse (Fingerprobe) und Sedimentationsanalyse. Abends ging es nach einer interessanten und spannenden Altstadtführung zur Geschichte Ellwangens verfroren ins Restaurant „Kanne“.
Am Donnerstagmorgen starteten wir nach Stuttgart. Dort besuchten wir das Mercedes-Benz Museum. Nach der Mittagspause in der Stadt lernten wir im Europahaus neue, interessante Fakten über die EU. Mit zusätzlicher Begleitung von Direktor Michael Grünwald und Rudolf Sams erkundeten wir Stuttgart in Kleingruppen mittels Actionbound.
Freitags standen die instrumentellen Analysen unserer Bodenproben auf dem Programm. Dabei lieferten IC und AAS weitere Messwerte zu Bodenparametern. Die während der Woche ermittelten Daten wurden in einem Versuchsskript am Samstagmorgen festgehalten. Am Nachmittag besichtigten wir gemeinsam das Besucherwerk Tiefer Stollen in Aalen. Mit einem „Stollen-Züglein“ fuhren wir 400 m in den Berg hinein, um zu erfahren unter welchen Bedingungen die Stollenarbeiter früher arbeiteten.
Bei unserem „Inder“, gleich neben der Ferienwohnung, nahm die erste Woche des Erasmus-Programms ihr Ende. Wir, Schülerinnen der HTL freuen uns auf den nächsten Teil im Oktober hier in Dornbirn!
Vielen Dank an die Lehrpersonen der GLP: Doris Sonntag, Markus Schöllhammer, Karl-Heinz Bieler, der HTL Dornbirn: Michael Grünwald, Barbara Griehser, Rudolf Sams, die vier Schüler*innen der GLP: Savanna Javornik, Alin Lup, Annika Merten und Mirjam Szanto sowie Erasmus+ für die Ermöglichung dieses Projektes!
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