Befasst sich mit den psychologischen Aspekten, wie Kleidung auf andere wirkt, was sie über den Träger oder die Trägerin aussagt und wie sie sich im Laufe der Zeit verändert hat. Zudem wird der Umgang mit Retourenware des Mode-Online-Handels und die damit verbundenen Folgen für Entwicklungsländer und Menschen beschrieben.
Beschäftigt sich mit dem Thema, was genau ein Onlineshop ist, wie dieser aufgebaut wird und welche Risiken dabei entstehen. Neben einer Umfrage zum Kaufverhalten von unterschiedlichen Altersgruppen wird zudem eine Marktforschung über drei bekannte Unternehmen (Dior, Zara und Shein) erstellt. Der Unterschied zwischen lokalem Handel und Onlinehandel soll übersichtlich herausgearbeitet werden. Dabei werden auch die geplanten Gesetze wie das Lieferkettengesetz oder die EU- Strategie für Textilien erläutert.
Das konkrete Ziel dieser Arbeit besteht darin, der Fast - Fashion - Strömung oder Bewegung und dem vorschnellen Entsorgen von Kleidungsstücken entgegenzuwirken und den Blickwinkel der Menschen in Bezug auf den Mode-Onlinehandel zu verändern. Unterstützend dazu wird eine Kollektion entwickelt, welche mehrfach ausgetauscht und neu zusammengesetzt werden kann.
Kleidung, die man früher größtenteils in lokalen Geschäften gekauft hat, wird heute mit wenigen Klicks online bestellt. Der Onlinehandel gewann durch die COVID-Pandemie Popularität und unterstützte die Fast-Fashion-Bewegung, wodurch die Entsorgungsquoten enorm stiegen. Billigkleidung, die man zurückschickt, wird aus Kostengründen nicht aufgewertet und meist in Entwicklungsländern entsorgt.
Sina Loser: Einen neuen Blickwinkel und Denkansatz in Bezug auf Mode-Online-Shopping zu erzielen und die Leser*innen aufzuklären, was wirklich mit ihren zurückgesendeten Kleidungsstücken passiert. Dass Mitmenschen nicht nur auf ihr Äußeres und das gerade getragene Outfit reduziert werden und der gesellschaftliche Druck nicht mehr so viel Überhand gewinnen kann.
Elena Mohr: Den Menschen aufzuzeigen, dass nicht immer alles, was auf der Onlinewebseite steht, auch wirklich stimmt. Unter anderem auch, welche Schwierigkeiten der Onlinehandel mit sich bringt beziehungsweise welche Risiken beim Onlineshopping entstehen können – auch wenn es eine sehr bequemere Variante des Kleiderkaufs ist.